Freiwillige Feuerwehr Bad Soden am Taunus

Ausbildung in der Jugendfeuerwehr

Die Ausbildung reicht vom normalen Übungsdienst Montag abends bis hin zur Herbstabschlussübung zusammen mit den zwei Stadtteiljugendfeuerwehren Altenhain und Neuenhain. In den Montagsdiensten werden theoretische Grundlagen beigebracht, die in der Praxis dann anschaulich verdeutlicht und ausprobiert werden können. In den Wintermonaten findet meistens keine Praxis statt.


Jahresbeginn 2017

Das Jahr 2017 startete bereits mit einer Menge Feuerwehrtechnischer Ausbildung. Bei Übungen werden die Jugendlichen auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet. So bildeten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bereits bei einem Fahrzeug- und Gerätedienst weiter, um den Umgang der vielen technischen Gerätschaften, kennenzulernen. Des Weiteren mussten die Jugendlichen ein Feuer in einer Lagerhalle bekämpfen und eine eingeklemmte Person unter einem Container retten. Alle Aufgaben sind nur mit gegenseitiger Hilfe und im gesamten Team zu bewältigen, was die Jugendlichen schon früh auf dem Weg in die Einsatzabteilung vermittelt bekommen.

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    1: Antreten

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    2: Fahrzeugkunde

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    3: Gegenseitiges Ausrüsten

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    4: Ausbildung im Innenangiff

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    5: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    6: Großübung der Jugendfeuerwehr


Großübung der Jugendfeuerwehr

Die Kreisjugendfeuerwehr des MTK veranstaltete eine Großübung, bei welcher der Sodener Nachwuchs mit einer Gefahrgutlage zu kämpfen hatte.

Am Samstag, dem 27.09.2014 fand eine Großübung in der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel statt. Initiiert wurde diese durch die Kreisjugendfeuerwehr des Main-Taunus-Kreis, um die Zusammenarbeit unter den Jugendlichen zu fördern. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Teilabschnitt, den sie selbstständig abarbeiten musste. Die Jungs und Mädels aus Altenhain, Bad Soden und Neuenhain mussten eine durchaus anspruchsvolle Übung bearbeiten. Ein Tanklastzug wollte Material für den Chemieunterricht der hiesigen Schule anliefern und hatte durch eine Unaufmerksamkeit einen Unfall gebaut, welcher zu einem Leck am Tank führte. Dieser war mit einem ätzenden Stoff beladen und musste gesichert bzw. umgefüllt werden. Nun plätscherte eine Flüssigkeit aus dem Leck und Rauch stieg auf - alles ungiftig!

Nachdem die Jugendlichen vom Bereitstellungsraum abgerufen wurden, legten sie zunächst den Absperrbereich von 50m fest. Dies ist der "Standard-Abstand", der bei einem unbekannten Stoff im Ernstfall eingehalten wird. Anschließend ging es mit einem Trupp zum Erkunden an die Unglücksstelle vor, um sich ein Bild von der Einsatzstelle zu verschaffen. Parallel wurde der sogenannte Dekontaminationsplatz aufgebaut. Jeder Trupp, der im Gefahrenbereich gearbeitet hat, muss dekontaminiert, also gewaschen, werden. Somit kann sichergestellt werden, dass der austretende Stoff nicht verschleppt bzw. weiter verbreitet wird.

Nachdem klar war, um welchen Stoff es sich handelt, konnte nun mit der Schadensbekämpfung begonnen werden. Das Leck wurde so gut als möglich mit Holzkeilen abgedichtet. Bei brennbaren Stoffen muss bei allen Arbeiten im Gefahrenbereich mit "nicht-funkenreißendem" Werkzeug gearbeitet werden, sodass keine Funken und damit keine Brandgefahr entsteht. In Kriftel hatten es die Jugendlichen mit einem nicht-brennbaren Stoff zu tun. Nun wurde der Stoff mithilfe von Wannen aufgefangen. Zum Schluss wurde noch eine Pumpstrecke von den Auffangwannen in größere Behälter aufgebaut. Nachdem mehrere Trupps am Tank gearbeitet hatten, wurden diese schließlich noch dekontaminiert.

Ganz schön viel auf einmal, für die jungen Nachwuchskräfte! Trotzdem wurden die in den Übungsdiensten zuvor erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten super umgesetzt, berichteten die Bad Sodener G-ABC Ausbilder Thomas Thaut und Patrick Ritter. Die beiden begleiteten die Vorbereitung sowie die Übung und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Nachdem im Anschluss noch ein Mittagessen eingenommen wurde, konnten die Jugendlichen in ihren wohlverdienten Feierabend.

Einen Zeitungsartikel des Höchster Kreisblatt über die Übung finden Sie hier.

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    1: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    2: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    3: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    4: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    5: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    6: Großübung der Jugendfeuerwehr

  • Großübung der Jugendfeuerwehr

    7: Großübung der Jugendfeuerwehr


Berufsfeuerwehrtag 2013

Am Samstag, den 31.08.2013 fand der Berufsfeuerwehrtag der drei Jugendfeuerwehren aus Bad Soden, Altenhain und Neuenhain in der Feuerwache Bad Soden statt. Die Jugendlichen sollten einen Tag lang den Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes bzw. einer Berufsfeuerwehrfrau miterleben. So versammelten sich morgens um 09:00 Uhr 34 Jugendliche im Hof, um ihren Dienst anzutreten und ihre Fahrzeuge zu übernehmen.

Nach dem Frühstück stand eine praktische Übung mit Stationsausbildung auf dem Programm. Hierbei wurde Strahlrohrtraining, das Bedienen von Gerätschaften, Führungskräfteausbildung sowie das Absperren von Unfallstellen geübt.

Nach dem Mittagessen sollte es eigentlich zum Dienstsport gehen, doch drei Fahrzeuge wurden durch eine Ölspur in Neuenhain vom Sport befreit. Nachmittags fand eine Unterrichtseinheit zum Thema Sprechfunk statt. Da die Jugendlichen mit eigenen Funkgeräten übten, musste der Umgang damit gelernt sein. Die Theoriestunde wurde mit dem Gong beendet - Einsatz! Durch den Lautsprecher ertöhnt "Alarm für Alle. Flugzeugabsturz". Als die Jugendlichen zu ihren Klamotten rannten, staunten sie nicht schlecht, als das Jugendrotkreuz Bad Soden und das Jugend-THW aus Hofheim ebenfalls einsatzbereit auf dem Hof standen. Zusammen mit den beiden Hilfsorganisationen ging es dann mit Blaulicht und Martinshorn zur neuen Grundschule in Bad Soden. Dort wurde ein Flugzeugabsturz simuliert.

Es galt mehrere Verletzte zu versorgen, einen brennenden PKW und das aus Holz gebaute Cockpit zu löschen sowie das aus Containern gebaute Flugzeug nach Personen abzusuchen. Das Jugend-THW befreite mit schweren Hebekissen eine Person, welche unter einem PKW eingeklemmt war. Die Jugendlichen arbeiteten die Einsatzstellen nach und nach professionell ab und konnten nach gut 35 Minuten das Einsatzende melden.

Anschließend wurde gemeinsam gegrillt und der Einsatz konnte von den Jugendlichen noch einmal Revue passiert werden. Lange Zeit zum Verschnaufen hatte der Sodener Feuerwehr-Nachwuchs nicht. Um 20:25 Uhr, als die Mannschaft sich einen ruhigen DVD Abend machen wollte, wurden sie zu einem Wohnungsbrand in die Straße Zum Quellenpark alarmiert. Dort wurden gleich mehrere Trupps unter Atemschutz (eigens für die Jugendfeuerwehr gebaute Atemschutzgeräte) zur Personensuche im Geäbude eingesetzt. Im Disconebel mussten die Jugendlichen beweisen, dass sie zusammenbleiben und sich auch unter stress verständigen und den Auftrag ausführen können. Zwei Personen konnten über das Treppenhaus schließlich gerettet werden.

In der Wache angekommen, wurden die Fahrzeuge wie nach jedem Einsatz wieder "fit" gemacht. Anschließend konnte die DVD fertig geschaut werden. Um 23:00 Uhr wurde ein Löschfahrzeug zu einer Türöffnung zum alten Reitstall in die Kronbergerstr. gerufen. Dort war ein Gasgeruch gemeldet worden. Nachdem die Tür geöffnet worden war stelle sich heraus, dass zusätzlich ein defektes Rohr zu einem Wasserrohrbruch geführt hatte. Sogleich alarmierte das erste Löschfahrzeug ein weiteres nach, welches an die Einsatzstelle nachrückte und den Keller leer pumpte. Die erste Gruppe drehte den Gashahn ab und rettete eine Person aus dem Gebäude.

Wenn die Jugendlichen jetzt glaubten, dass die Nacht eine ruhige wird, so täuschten sie sich. Um 01:00 Uhr in der Früh wurde eine Person in der Nähe des Eberhad-Preis-Weg vermisst. Die beiden Zugführer Moritz Thörner und Niklas Witzel formierten ihre Kräfte und ließen den Bereich strukturiert absuchen - mit Erfolg. Eine nicht mehr gehfähige Person wurde aufgefunden und konnte aus dem Gebiet heraus an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nachdem Jugendliche und Betreuer nun doch ein paar Stunden schlafen konnten, löste zum Schluss noch einmal eine Brandmeldeanlage in der Kahlbachhalle in Altenhain aus. Anschließend wurden die Fahrzeuge gewartet, gefrühstückt und die Schlafräume wieder hergerichtet. Um 10:00 Uhr konnten die Jugendlichen in ihren wohlverdienten "Dienstschluss" treten. Trotz des Einsatzes am Samstagmorgen in der KiTa "Unterm Regenbogen", den die Einsatzabteilungen aus Bad Soden bewältigen mussten, konnte der BF Tag der Jugendfeuerwehr wie geplant stattfinden. Die Betreuer bedanken sich bei allen Helfern, ohne die dieser Umfang und diese Vielzahl von Aufgaben nie zu bewältigen gewesen wäre.

  • BF Tag der Jugend

    1: BF Tag der Jugend

  • BF Tag der Jugend

    2: BF Tag der Jugend

  • BF Tag der Jugend

    3: BF Tag der Jugend

  • BF Tag der Jugend

    4: BF Tag der Jugend

  • BF Tag der Jugend

    5: BF Tag der Jugend

  • BF Tag der Jugend

    6: BF Tag der Jugend


Experimentalvortrag

Am Montag, den 28.02.2011 erklärten sich die ausgebildeten Pyrotechniker der Feuerwehr Bad Soden Andreas Henning und Manuel Napp bereit, einen Experimentalvortrag für die Jugendfeuerwehr zu halten. Los ging es mit der theoretischen und praktischen Vorstellung der fünf Brandklassen: feste Stoffe, flüssig oder flüssig werdende Stoffe, gasförmige Stoffe, Brände von Metallen und Brände von Speiseölen / fetten. Hierbei wurden zunächst die Eigenschaften einzelner Stoffe jeder Brandklasse beschrieben und anschließend in einem praktischen Versuch dargestellt, wie der Stoff entzündet wird, wie man ihn wieder löschen kann, aber vor allem, mit welchem Löschmittel man keinen Erfolg haben würde. Das ist im besonders Bereich der Gefahrstoffe ein wichtiger Punkt, aber hierzu später mehr.


Nach dem Thema Brandklassen wurde noch kurz auf die Eigenschaften von Dämpfen eingegangen. Anhand zweier Versuche, bei der eine Kerze tiefer als ein flüssiger Stoff gestellt wurde, konnte man gut erkennen, dass Dämpfe schwerer als Luft sind. Das Benzin was im Vergleich zur Kerze erhöht gelagert war, fing nach einer kurze Zeit durch die abwärts fließenden Dämpfe Feuer. Zum Schluss durften die Jugendlich noch eine Mülltonne löschen, die nach geglaubtem Löscherfolg wieder anfing zu brennen. Anschließend wurde dargestellt, wie ein Stoff, der nicht mit Wasser in Berührung kommen darf, reagiert, wenn es doch einmal dazu kommen sollte.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei den beiden Kameraden für einen spannenden und informativen Abend und freut sich schon auf den nächsten Vortrag dieser Art.


Kontaktadresse

Jugendfeuerwehr
Bad Soden am Taunus

Hunsrückstr. 5-7
65812 Bad Soden am Taunus

Interesse bekommen?

Dann bist Du herzlich eingeladen, einfach bei uns vorbei zu schauen.

Wir treffen uns immer montags ab 17:30 Uhr in der Feuerwehr Bad Soden.

Historie

Die Jugendfeuerwehr nimmt jährlich an einem Bundeswettbewerb teil.

  • 2016

    2. Platz auf Kreisebene

  • 2015

    4. Platz auf Kreisebene

  • 2013

    2. Platz auf Kreisebene

  • 2012

    1. Platz auf Kreisebene

    28. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2011

    1. Platz auf Kreisebene

    27. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2010

    1. Platz auf Kreisebene

    29. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2009

    1. Platz auf Kreisebene

    31. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2008

    1. Platz auf Kreisebene

    27. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2007

    2. Platz auf Kreisebene

  • 2006

    4. Platz auf Kreisebene

  • 2005

    1. Platz auf Kreisebene

    23. Platz auf dem Landesentscheid

  • 2004

    1. Platz auf Kreisebene

    29. Platz auf dem Landesentscheid



Notrufnummern

112

Feuerwehr

Rettungsdienst

110

Polizei

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